ILE-Region Nette-Innerste

 

Freizeitangebote in der ILE-Region nette innerste – Entdecken Sie die Vielfalt in unserer Region in Bad Salzdetfurth, Bockenem, Diekholzen, Holle, Schellerten und Söhlde!

 

Die Mitgliedsgemeinden der ILE-Region nette innerste sind im Südosten des Landkreises Hildesheim zwischen Hannover und dem Harz gelegen. Mit dem Ambergau im Süden, den Höhenzügen im Osten und Westen und der Öffnung ins Bördeland im Norden vereint die Region nette innerste die landschaftliche Vielfalt des Landkreises Hildesheim. Die namensgebenden Flüsse Nette und Innerste sowie die Lamme prägen die Landschaft und sind gemeinsames Identifikationselement.

Die Region zeichnet sich vor allem durch ihr naturräumliches Potenzial und ihre vielfältige Baukultur aus. Historische Stadtmitten und Ortskerne, Kirchen, Burgen und Schlösser prägen das Landschafts- und Ortsbild. Waldreiche Höhenzüge, Flussläufe und weite Landschaften bieten immer neue Ausblicke in einen idyllischen Naturraum.

Die Arbeitsgruppe „Tourismus“ der ILE-Region nette-innerste hat in den vergangenen Monaten für die beteiligten sechs Städte und Gemeinden Sehenswertes, attraktive Freizeitangebote und ausgewählte Rad- und Wandertouren zusammengetragen. Seit Kurzem werden diese lohnenswerten Ziele in einer gemeinsamen Homepage unter www.nette-innerste.de präsentiert. Ergänzend dazu gibt es eine kostenlose APP mit allen interaktiven Touren für Smartphones in den Stores von AppStore und Google play.
Ausflüglern bietet sich damit ein bunter Strauß von Möglichkeiten um die Region zu erkunden.


Vorstellung der beteiligten Städte und Gemeinden:


Bad Salzdetfurth, der einzige Kurort in der Region Hildesheim, liegt im Tal der Lamme. Wie der Name schon verrät, ist das Salz untrennbar mit der Stadt­geschichte verbunden.

Zwischen den sanften Höhenzügen des Hildesheimer Waldes finden Gäste den idealen Ort für eine zwanglose Auszeit. Gepflegte Fachwerkhäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert reihen sich entlang der Lamme auf. Die historische Altstadt schmiegt sich im engen Tal an die Höhen des Hildesheimer Waldes und des Sothenbergs an. Der neugestaltete Marktplatz, Gastronomie und Handel laden zum Bummel und Verweilen ein.

Für Outdooraktivitäten ist Bad Salzdetfurth ein idealer Standort. Egal ob Wanderer, Radfahren oder Moun­tainbiker – hier findet jeder das richtige Angebot. Aber auch eine Vielzahl anderer Freizeitaktivitäten sind in der Kurstadt möglich. Ergänzt werden diese von den Therapie- und Wellnessangeboten der Kurbetriebs­gesellschaft.

Ob sportlich aktiv oder relaxed und entspannt – hier gibt es für jeden das Richtige!

Auswahl der vorgestellten Touren: Panoramaweg und Radtour nach Sottrum

Bockenem ist Zentrum des historischen Ambergaus, einer rundum von Laubwald umstandenen Beckenlandschaft am Nordwestrand des Harzes. Die Überschaubarkeit dieses etwa 10 mal 10 Kilometer messenden Raumes mit Bockenem in der Mitte und 17 umgebenden dörflichen Ortschaften schafft ein geschlossenes Bild, in dem der Gegensatz zwischen dem von der Landwirtschaft geprägten Beckeninnern und den umgebenden Höhenzügen charakteristisch ist.

Um das Jahr 1300 mit Stadtrecht ausgestattet, gehörte Bockenem ab dem 14. Jahrhundert zu den nieder-sächsischen Hansestädten und von Beginn an zur Internationalen Hanse und nicht zuletzt zu den Mitbegründern des „Sächsischen Hansebundes“. Der große Marktplatz und die bestimmende gotische St. Pankratius-Kirche geben noch heute ein Zeugnis von der hochmittelalterlichen Blütezeit.

Der 30-jährige Krieg und drei verheerende Stadtbrände, von denen der des Jahres 1847 über 90 Prozent des gesamten Gebäudebestandes einäscherte, brachten in der weiteren Entwicklung einschneidende Rückschläge, von denen die Stadt sich stets wieder erholte.

Nach dem schweren Brand von 1847 wurde die gesamte Altstadt innerhalb von fünf Jahren wiederaufgebaut, und zwar in der Fachwerk­bau­weise, wie sie in jener Zeit üblich war.

Mit Ausnahme des vom Brand weitgehend verschont gebliebenen Teils der südwestlichen Altstadt, der die malerischsten Winkel Bockenems besitzt, und mit Ausnahme der ebenfalls verschont gebliebenen und aus dem Jahre 1523 stammenden historischen Superintendentur (Tillyhaus), datiert der gesamte Fachwerkbestand der Stadt aus der Zeit nach 1847. Das dennoch weitgehend geschlossene Bild vermittelt in seiner Architektur sehr anschaulich die Art und Weise, wie man in einer Ackerbürgerstadt lebte, wohnte und wirtschaftete.
Die das gesamte Gebiet durchziehende Aue des Nette-Flusses fügt sich in harmonischer Weise in diese intakte Landschaft ein.

Die Einwohnerzahl aller 18 Ambergauortschaften beläuft sich auf ca. 10.500 Personen, die der Kernstadt Bockenem auf etwa 4.500.

Auswahl der vorgestellten Touren – kommt aus Bockenem -

Im Herzen des Hildesheimer Waldes liegt die Gemeinde Diekholzen.
Der Begriff „Heimat“ gewinnt in einer Zeit der Bildung immer größerer Einheiten – sei es auf kommunaler Ebene, in der Wirtschaft oder auch im World Wide Web – einen immer größeren Stellenwert. Wir bewegen uns zwischen den Auffassungen wie „Da, wo ich geboren wurde, da ist meine Heimat“ und „Da, wo es mir gut geht, ist meine Heimat“. Heimat beinhaltet die Auseinandersetzung mit den örtlichen Gegebenheiten in persönlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Belangen.

Diekholzen liegt ca. sechs Kilometer westlich von Hildesheim zwischen Tosmarberg und Hildesheimer Wald. Die erste schriftliche Erwähnung findet sich in der Gründungsurkunde des Augustinerstifts Backenrode (Marienrode) von 1125. Damals hieß der Ort „Holthusen“, ein Hinweis auf die waldreiche Umgebung. 1974 hatte der Ort 2.955 Einwohner*innen und wurde im selben Jahr Mittelpunkt der neu gebildeten Einheitsgemeinde, mit den Ortsteilen Söhre, Egenstedt und Barienrode.

Heute zählt die Gemeinde Diekholzen insgesamt 6.739 Einwohner*innen. Geschätzt wird neben der bevorzugten Wohnlage der hohe Naherholungswert Diekholzens:

Der kleine Spaziergang am Sonntagnachmittag, die ganz große Pilgertour starten, hinauf auf den Berg, die Schätze der Natur entdecken, auf dem Fahrrad Kultur erleben – alles das ist möglich.

Vier Orte und ganz viele Möglichkeiten, den freien Nachmittag, ein Wochenende oder den Urlaub aktiv zu gestalten. Feldwege, Radwege, Wanderwege. Unterwegs sein wie die Pilger vor tausend Jahren. Den Blick in die Weite genießen, alte Kirchen entdecken, in gemütlichen Gasthäusern einkehren. Erholung finden für Leib und Seele.
Erleben Sie Erholung in unserer Region.

Auswahl der vorgestellten Touren – kommt aus Diekholzen –

Die Flusstäler der Innerste und Nette und große Waldgebiete prägen das landschaftliche Bild der Gemeinde Holle, die sich als eine Art grüne Lunge unweit der Großräume Hannover/Hildesheim und Braunschweig/Salzgitter befindet.

Als Gemeinde der Schlösser und Burgen hat Holle viele historische Kulturgüter zu bieten und mit der direkten Autobahnanbindung an die A7 (Hannover/Kassel) und die A39 (Salzgitter/Berlin) ergibt sich eine ausgezeichnete Infrastruktur. Auf der Bahnstrecke Hannover – Hildesheim – Bad Harzburg wird der Derneburger Bahnhof stündlich angefahren.

In der Gemeinde Holle befinden sich der Wohldenberg mit seiner Burgruine aus dem Mittelalter, das Schloss Henneckenrode, das im Stil der Weserrenaissance gebaut wurde und das Barockschloss Söder.

Rund um das Schloss Derneburg erstreckt sich der ehemalige Landschaftsgarten des Schlosses, in dem heute noch eine alte Pyramide und ein griechischer Tempel zu besichtigen sind. Im Glashaus, dem ehemaligen Gewächshaus der Schlossgärtnerei, ist ein Ausflugscafé untergebracht. Hier finden ganzjährig zahlreiche Kulturveranstaltungen statt.

Die Gemeinde Holle umfasst heute ca. 7.400 Einwohner auf einer Fläche von rd. 61 qkm und besteht aus 10 Ortschaften: Holle, Derneburg-Astenbeck, Grasdorf, Hackenstedt, Heersum, Henneckenrode, Luttrum, Sillium, Söder und Sottrum.

Auswahl der vorgestellten Touren – kommt aus Holle –

In der Mitte Deutschlands, da wo die letzten Ausläufer des Harzes in die Norddeutsche Tiefebene übergehen, liegt die Einheitsgemeinde Schellerten. Sie entstand 1974 durch den Zusammenschluss der zwölf Dörfer Ahstedt, Bettmar, Dingelbe, Dinklar, Farmsen, Garmissen-Garbolzum, Kemme, Oedelum, Ottbergen, Schellerten, Wend­hausen und Wöhle.

Die fruchtbaren Böden der Hildesheimer Börde ermöglichen Weizen-, Mais- und Zuckerrüben- sowie großflächigen Kartoffelanbau. Rund um das Dorf Schellerten weiden Hochlandrinder, die von einem ortsansässigen Bauern gezüchtet werden. Die Südgrenze der Gemeinde bilden ausgedehnte Wälder, die zum Wandern und Spazierengehen einladen. Der Harzwanderweg, der Fernradweg Berlin-Hameln und der Braunschweiger Jakobsweg führen als überregional ausgeschilderte Verbindungen durch die Gemeinde.

Kein Dorf liegt mehr als drei Kilometer vom Nächsten entfernt, trotzdem haben die Orte ihre Eigenheiten und ihr unverwechselbares Dorfbild entwickelt und bewahrt. Fachwerk-, Backstein- und moderne Einfamilienhäuser stehen nebeneinander. Bachläufe gliedern die Landschaft.

Hervorzuheben sind Dinklarer und Dingelber Klunkau, die sich zwischen Schellerten und Ahstedt zum Bruchgraben vereinigen. Weitere Bäche, die das ganze Jahr hindurch Wasser führen, sind der Auebach bei Oedelum, der Ahlerbach zwischen Wöhle und Dingelbe sowie der Ilsenbach bei Wendhausen, der ab Bettmar Unsinnbach heißt.

Schon von weitem lassen sich die Dörfer durch ihre sehr unterschiedlichen Kirchtürme in der Landschaft erkennen. Die dazugehörigen Gotteshäuser beherbergen sehenswerte Kunstschätze.

Seit über dreihundert Jahren besteht in Ottbergen die Tradition der Kreuzwallfahrt, die alljährlich zum Fest Kreuzerhöhung am 14. September stattfindet. Durch eine Allee von alten Linden führt ein Kreuzweg zur Kreuzkapelle auf dem Kapellenberg.

In Garmissen lädt in den Sommermonaten ein idyllisch gelegenes, beheiztes Freibad zum Verweilen und zu sportlichen Aktivitäten ein.

Auswahl der vorgestellten Touren/Themen – kommt aus Schellerten –

Die Gemeinde Söhlde mit ihren neun Ortsteilen liegt in landschaftlich reizvoller Umgebung. Hier finden sich viele Sehenswürdigkeiten, wie die älteste Bauernkirche Norddeutschlands in Hoheneggelsen, die Holländerwindmühle (1810) mit Standesamtszimmer in Söhlde, die Wassermühle und das Schloss (um 1580) in Nettlingen oder die Burg aus dem 14. Jahrhundert mit Kirche im ehemaligen Wehrturm in Steinbrück.

Die Infrastruktur lässt nahezu keine Wünsche offen. Familien mit Kindern finden in der Gemeinde Söhlde ein großes Angebot in den Bereichen Bildung und Betreuung vor. In den drei großen Ortschaften Hoheneggelsen, Nettlingen und Söhlde befinden sich Kindertagesstätten sowie zwei verlässliche Grundschulen und eine offene Ganztags-Grundschule. Die Hortbetreuung für Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres wird in Hoheneggelsen und Söhlde angeboten. Außerdem bietet die Oberschule in Söhlde die Möglichkeit, den Schulabschluss in der Gemeinde zu erwerben.

Daneben finden sich beispielsweise Freibäder in Söhlde und Nettlingen, eine Kleinschwimmhalle mit Sauna in Söhlde, Sport- bzw. Mehrzweckhallen in Söhlde, Hoheneggelsen und Nettlingen sowie Tennis-, Sport-, Spiel- und Bolzplätze als ideale Betätigungsfelder für aktive Bürgerinnen und Bürger. In den Ortschaften wird durch die ansässigen Vereine ein vielfältiges Sport-, Kultur- und Freizeitangebot vorgehalten.

Durch gute Einkaufsmöglichkeiten kann der tägliche Bedarf hier vollständig abgedeckt werden.

Hervorzuheben ist auch die verkehrsgünstige Lage, insbesondere die Anbindung durch die Bundesstraßen 1 und 444. Für Pendlerinnen und Pendler, die gleichzeitig dörfliche Idylle und ländlichen Charme schätzen, ist die Gemeinde attraktiv. So liegt Söhlde zentral zwischen den Großstädten Braunschweig und Hildesheim. Beide sind mit dem Auto schnell zu erreichen, ebenso die Städte Peine und Salzgitter.

Auswahl der vorgestellten Touren – kommt aus Söhlde -

 

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